Insgesamt hat sich der Wert im Vergleich zu 2021 um 1.069 t CO2e auf 5.623 t CO2e erhöht. Klingt erst einmal schlecht. Wenn man das aber auf unseren Umsatz normiert, konnten wir den Wert um 17% reduzieren!
Auf Scope 1 und 2 bezogen, das sind die CO2 Emissionen ohne Teileeinkauf für unsere Produkte, ergibt sich eine Reduktion von 34% oder pro Mitarbeiter eine Reduktion von 21%! Das ist ein gutes Ergebnis, hervorgerufen durch unsere Anstrengungen, unseren Ressourcenverbrauch zu optimieren.
Man sieht dadurch aber auch, dass wir langsam an ein Limit laufen, was unser eigenes Potenzial zur weiteren Reduktion betrifft. Durch Sparen allein werden wir nicht klimaneutral werden. Wir sind darauf angewiesen, dass die von uns eingesetzte Primärenergie CO2-neutral wird sowie auch die auch von uns zugekauften Teile von unseren Lieferanten.
Wir haben, wie in den vergangenen Jahren, in Höhe des ermittelten CO2-Wertes bis Scope 3 Klimazertifikate erworben. Eigentlich sind wir also „klimaneutral“, dürfen dieses aber gemäß EU-EmpCo Richtlinie so nicht mehr sagen. Sollen wir also diesen Weg in den nächsten Jahren weiter beschreiten? Wir glauben es eher nicht. Hat die EU durch diese Verordnung mehr Schaden angerichtet als Vorteile geschaffen? Wir glauben, auf Basis unserer Erfahrungen: Ja!
